Öl und Gas aus Russland? Ab sofort!

📬 Post aus Sachsen! Die Sonntagskolumne von Jörg Urban 📬

Liebe Freunde, liebe Leser,

nicht nur das Tanken und Heizöl sind in den letzten Monaten unbezahlbar geworden.

Der Gaspreis hat die Schwelle von 100 Euro je Megawattstunde überschritten. Die allermeisten Mieter sind davon direkt betroffen, merken den Preissprung aber erst zeitversetzt, wenn die Nebenkostenabrechnung eintrifft.

Zum Vergleich: Noch im Februar lag der Gaspreis bei 32 Euro. Er hat sich also im Laufe des Jahres verdreifacht.

Angesichts dieses „Energiepreis-Schocks“ (WELT) wäre es die Aufgabe der Regierung, mit allen Mitteln gegenzusteuern. Doch was machen CDU-Kanzler Friedrich Merz und sein SPD-Finanzminister Lars Klingbeil?

Sie streiten seit Wochen darüber, die Stromsteuer zu senken. Das brächte eine Entlastung von 100 Euro pro Jahr. Die Mieter in Deutschlands Wohnungen haben jedoch Mehrkosten im vierstelligen Bereich zu befürchten.

Statt Symptome zu bekämpfen, müssen wir deshalb an die wirklich großen Hebel heran. Ich sage deshalb: Wir brauchen günstiges Gas und Öl aus Russland – und zwar sofort! Der Handel mit Russland muss sofort wieder aufgenommen werden – und zwar ohne Einschränkungen!

Alles andere wäre selbstschädigend. Unsere Bürger und Unternehmen brauchen günstige Energie. Russland hat sich immer als zuverlässiger Partner im Energiebereich erwiesen. Die Zusammenarbeit mit Russland ist in unserem nationalen Interesse, während die korrupte Ukraine ein Fass ohne Boden ist.

Wenn ich „Ja“ zum Handel mit Russland sage, sage ich zugleich „Nein“ zu Waffenlieferungen und Wiederaufbauhilfen für die Ukraine, da das Versenken von Milliarden an deutschen Steuergeldern für ein fremdes, undemokratisches Land eben nicht in unserem Interesse liegt.

Bemerkenswerterweise wünschen sich inzwischen selbst die Amerikaner, dass Deutschland endlich wieder mit Russland zusammenarbeitet. In Europa sind die Gaspreise zehnmal so hoch wie in den USA.

Die US-Bürger haben nun die nachvollziehbare Angst vor einer Preiserhöhung. Denn für einen amerikanischen Gashändler macht es ökonomisch überhaupt keinen Sinn, amerikanische Haushalte zu versorgen, wenn man dieses Gas auch für ein Vielfaches des Preises an die – Verzeihen Sie die Wortwahl! – dummen Europäer verkaufen kann.

Die USA gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie bieten neuerdings an, als Zwischenhändler zwischen Russland und Deutschland aufzutreten.

Was steckt dahinter? Um selbst mehr Gas zu unschlagbaren Preisen zu haben, drosselten die USA ihre Lieferungen an Europa in den letzten Monaten.

Würden die USA nun aber neuer Gas-Zwischenhändler werden, damit Russland nicht direkt, sondern über organisatorische Umwege an Deutschland liefern kann, würde die US-Regierung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die eigenen US-Bürger könnten sich über günstiges, einheimisches Gas freuen und trotzdem fließen weiter die Milliarden der Europäer für den Zwischenhandel.

Auch hier frage ich mich wieder und verzeihen Sie erneut die Wortwahl: Wie dumm ist eigentlich die deutsche Regierung?

Wir könnten sofort (!!!) russisches Gas und andere Energielieferungen erhalten und wir brauchen dazu keinen Zwischenhändler, der mitverdienen will.

Die USA haben angekündigt, die Nord-Stream-Pipeline zum Gegenstand der Gespräche über einen Waffenstillstand in der Ukraine zu machen.

Diese Pipeline, die laut den Ermittlungsergebnissen von der Ukraine mit einem Terrorakt schwer beschäftigt wurde, muss repariert werden! Das hat die AfD von Anfang an als einzige Partei gefordert.

Darüber hinaus gibt es weitere Pipelines, die genutzt werden können. Würde Deutschland das sofort machen, wäre der Gaspreis ganz schnell bei 20 Euro.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, worauf Friedrich Merz wartet. Würde er deutsche Interessen vertreten und nicht die Interessen von BlackRock, wäre die warme Wohnung ganz schnell wieder bezahlbar!

Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

Quelle: afd-fraktion-sachsen.de

Diesen Beitrag teilen: