AfD-Anfrage zu Landesbeteiligungen: Blockade-Haltung bei Spitzengehältern nährt Verdacht eines CDU-Filzes!

Der AfD-Abgeordnete Jörg Dornau hat die Regierung gebeten, die erfolgsabhängige Vergütung für Vorstände bei den Landesbeteiligungen des Freistaates Sachsen offenzulegen (Drs. 8/7237).

Dazu zählen unter anderem die Mitteldeutsche Flughafen AG, die Leipziger Messe, die Energieagentur SAENA und die Porzellanmanufaktur.

Zur Leipziger Messe wurde Dornau mitgeteilt, dass es allein dort 42,5 Führungskräfte (VZÄ) gebe. Genaue Auskünfte zu den Fixgehältern und den Bonus-Zahlungen verweigerte die Regierung hingegen.

Aus öffentlich zugänglichen Quellen lässt sich jedoch ableiten, dass der Vorstandsvorsitzende der Mitteldeutschen Flughafen AG inklusive Bonuszahlungen auf ein Brutto-Jahresgehalt zwischen 400.000 und 550.000 Euro kommen dürfte.

Bereits vor Jahren hatte die AfD zudem herausbekommen (7/10922), dass Sparkassen-Vorstände in Dresden durchschnittlich über 50.000 Euro pro Monat erhalten dürften.

Dazu betont Jörg Dornau:

„Die Blockadehaltung der Regierung ist ganz einfach zu erklären: Sie weiß selbst, dass die Vergütung der Chefs jener Unternehmen mit einer Landesbeteiligung zwischen 51 und 100 Prozent dem einfachen Bürger nicht zu vermitteln ist.

Es kommt leider hinzu, dass einige dieser Manager alles andere als erfolgreich sind. Trotzdem verdienen sie noch mehr als der gleichermaßen erfolglose Bundeskanzler Friedrich Merz.

Wir fordern, die Gehälter der Vorstandsvorsitzenden genauso wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk für die Allgemeinheit offenzulegen. So viel Transparenz muss sein, um den Eindruck eines CDU-Filzes zu vermeiden.“

Quelle: afd-fraktion-sachsen.de

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