Im Jahr 2025 wurden in Sachsen 5.195 ausländische Personen eingebürgert. Das ist ein steiler Anstieg um 18 Prozent innerhalb eines Jahres. Der Langzeitvergleich ist noch aufschlussreicher: 2015 kam es lediglich zu 1.225 Einbürgerungen. Die Zahlen haben sich seitdem also mehr als vervierfacht.
Über ein Drittel der Einbürgerungen entfallen auf Syrer. Die Ablehnungsquote liegt bei 2,7 Prozent, meldete das Statistische Landesamt.
Dazu erklärt der demokratiepolitische Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion, Alexander Wiesner:
„Wie von der AfD befürchtet, ist das neue Staatsangehörigkeitsrecht, das 2024 in Kraft getreten ist, eine einzige Katastrophe. Es führt dazu, dass der deutsche Pass beinahe verschenkt wird. Selbst Empfänger von Transfer-Leistungen wie Bürgergeld können eingebürgert werden. Das ist ein verheerendes Signal.
In Dänemark fallen bis zu zwei Drittel aller Teilnehmer beim Einbürgerungstest durch. In Sachsen dagegen ist die Ablehnungsquote verschwindend gering. Die AfD spricht sich dafür aus, Einbürgerungen frühestens nach zehn Jahren zu ermöglichen und wie in Dänemark an harte Kriterien zu knüpfen.
Erwähnen möchte ich auch, dass inzwischen 1,6 Millionen Syrer in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Aus Deutschland sind darunter jedoch nur 3.678 Syrer. Statt Syrer massenhaft einzubürgern, müssen wir sie – wie andere Staaten auch – zur Rückkehr motivieren.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




