Im Infrastruktur-Ausschuss des Sächsischen Landtags äußerten sich am 4. September 2026 Experten zum AfD-Gesetzentwurf (Drs. 8/7242) zur Vermeidung von Waldbränden, die durch brennende Windräder ausgelöst werden.
Dazu erklärt Thomas Thumm, regionalpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion:
„Wir haben heute von den Experten gehört, dass es bisher noch nicht einmal eine Meldepflicht für brennende Windräder gibt. Zu solchen Bränden kommt es leider viel zu häufig. Denn obwohl Windräder einen Blitzableiter haben, geraten sie unter anderem nach Blitzeinschlägen regelmäßig in Brand. Entsprechende Fälle hat es auch schon in Sachsen gegeben.
Vor diesem Hintergrund ist der Entschluss der sächsischen Regierung hochgefährlich, mehrere hundert Windräder in Wälder bauen zu wollen. Bei den 30 bisher in unseren Wäldern stehenden Windrädern besteht aus unserer Sicht kein ausreichender Brandschutz.
Die AfD lehnt aus diesem und anderen Gründen Windräder im Wald generell ab. Sofern sie gebaut werden, müssen automatische Löschanlagen zur Pflicht werden. Unverbindliche Empfehlungen gegenüber den Betreibern reichen nicht aus.
Die CDU hatte im Koalitionsvertrag von 2019 versprochen, keine Windräder in Wäldern zu errichten. Dieses Versprechen hat sie gebrochen und dabei noch nicht einmal die unerwünschten Nebenwirkungen reduziert.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




