Innovativ und sicher: Sachsen soll Kernforschung fördern

Die sächsische Staatsregierung soll sich ausdrücklich zu Forschung und Entwicklung im gesamten Bereich der Nukleartechnologie im Freistaat Sachsen bekennen. Das fordert die AfD-Fraktion in ihrem Antrag „Raus aus dem Dornröschenschlaf – Sachsens Expertise in der Kernforschung stärken“ (Drs. 8/6572). Die kerntechnische Expertise soll demnach nicht nur in Sachsen gehalten, sondern auch wieder ausgebaut werden.

Jan Zwerg, energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:

„Forschung und Entwicklung werden im Zusammenhang mit der friedlichen Nutzung von Kernenergie weltweit vorangetrieben. Auch in unseren Nachbarländern befinden sich neue Kernreaktoren im Bau oder in der Planung. Kleine modulare Systeme sind nicht mehr nur Ideen auf dem Papier – sie sind fester Bestandteil zukünftiger Kernenergienutzung. Kernforschung sichert dem Freistaat Sachsen technologische Souveränität, innovationsgetriebene Standortentwicklung und internationale Sichtbarkeit.

Neben dem Bekenntnis der Staatsregierung zur Nukleartechnologie fordert die sächsische AfD-Fraktion auch konkrete Unterstützungsmaßnahmen für die Forschung und Entwicklung. So sollen Hochschul- und Forschungseinrichtungen gefördert sowie Bachelor- und Masterstudiengänge ausgebaut werden. Forschungsanlagen, wie der Ausbildungsreaktor an der TU Dresden, sind zu erhalten und auszubauen. Sächsische Hochschulen, Wissenschaftler, Gründer und Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, ihre nukleartechnologische Kompetenz international sichtbar zu machen.“

Quelle: afd-fraktion-sachsen.de

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