Die Mitteldeutsche Flughafen AG erwägt, ein Terminal auf den Parkflächen der A380-Flieger des Dresdner Flughafens zu errichten. Die Elbe Flugzeugwerke fürchten den Verlust ihres A380-Wartungsgeschäfts. Zahlreiche Jobs stehen auf dem Spiel. Das berichtet heute die Sächsische Zeitung.
Jörg Urban, Fraktionsvorsitzender der AfD im Sächsischen Landtag, kritisiert das Management der Mitteldeutschen Flughafen AG:
„Ich erwarte vom Management der Mitteldeutschen Flughafen AG, dass es den Dresdner Flughafen so attraktiv wie möglich ausbaut – das gilt für die Passagiere und deren Airlines genauso wie für die Luftfahrtunternehmen im Umfeld des Flughafens, den der sächsische Steuerzahler mit Millionen Euro finanziert. Die Elbe Flugzeugwerke sind mit 2.000 Beschäftigten das wichtigste Unternehmen im Umfeld des Dresdner Flughafens und die Flugzeugwerke brauchen die Parkpositionen der A380-Flugzeuge, um diese dort zu warten. Davon sind direkt Hunderte Arbeitsplätze abhängig.
Wenn das Management der Mitteldeutschen Flughafen AG auf diesen Stellplätzen irgendetwas Neues plant, dann muss es doch zuerst mit den Geschäftsführern der Elbe Flugzeugwerke sprechen. Offenbar ist das nicht oder nur sehr verspätet geschehen. Bis heute herrscht wohl keine Klarheit darüber, ob die A380-Stellplätze bebaut werden sollen oder nicht. So können Unternehmen nicht arbeiten und planen. Das Management der Mitteldeutschen Flughafen AG muss dringend professioneller und nachweislich erfolgreicher werden, denn die sächsische Landeshauptstadt braucht einen Flughafen, der für Reisende, Airlines und die Unternehmen im Umfeld attraktiv ist.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




