An den sächsischen Flughäfen in Dresden und Leipzig zahlen Airlines Steuern und Abgaben in Höhe von ca. 4.700 Euro pro Flug. Zum Vergleich: In Prag sind es 500 Euro.
Die Folge ist ein immer schlechteres Angebot. Besonders drastisch zeigt sich das in Leipzig: 2025 gab es noch 29 Flugziele. Für den Sommer 2026 sind es nur noch 21, berichtet aktuell die „Sächsische Zeitung“.
Dazu erklärt der AfD-Abgeordnete Timo Schreyer:
„Solange die Steuer- und Abgabenlast für die Fluggesellschaften fast zehnmal so hoch ist wie in Prag, haben unsere sächsischen Flughäfen keine Zukunft und werden weiterhin Rekordverluste machen, die dann der Steuerzahler auffangen muss.
So darf es nicht weitergehen. Steuern und Abgaben machen beim Flugticket bis zu 80 Prozent des Preises aus. Das ist unverschämt. Statt jedoch diese Last zu senken, kommen immer neue, völlig weltfremde Klimavorschriften hinzu. So soll der Mindestanteil nicht-fossiler Kraftstoffe von zwei Prozent bis 2050 schrittweise auf 70 Prozent steigen. Solche Vorschriften machen das Fliegen übermäßig teuer und zerstören letztendlich unsere Verkehrsinfrastruktur.
Der Flughafen Prag erwirtschaftet einen dreistelligen Millionengewinn, zieht immer mehr Passagiere an und steigert auch die Zahl der Flugziele. Wir müssen uns Prag deshalb zum Vorbild nehmen. Das heißt vor allem: Senkt endlich die Steuern und Abgaben!“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




