Die sächsischen Flughäfen in Leipzig und Dresden haben 1,2 Millionen Passagiere verloren. Bundesweit betrachtet, sind die Passagierzahlen dagegen gestiegen.
Dazu erklärt der AfD-Abgeordnete Timo Schreyer:
„2025 zählte der Flughafen Prag fast 18 Millionen Passagiere und ein sattes Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Flughafen macht 100 Millionen Euro Gewinn, während die Verluste der sächsischen Flughäfen mit Steuergeldern aufgefangen werden müssen.
Was nun in Sachsen geschehen muss, ist eigentlich offensichtlich: Durch Senkung bzw. Streichung von Steuern, Abgaben und Klimavorschriften müssen wir das Preisniveau von Prag erreichen und im besten Fall unterbieten. So funktioniert nun einmal der Wettbewerb in einer Marktwirtschaft.
Das Minimalziel muss es sein, dass unsere sächsischen Bürger und Unternehmen zum Fliegen nicht länger nach Prag ausweichen, sondern sächsische Flughäfen nutzen.
Prag hatte 18 Millionen Passagiere, Berlin 26 Millionen und Breslau 5 Millionen. Tendenz an all diesen Standorten steigend! Im Einzugsgebiet unserer Flughäfen gibt es also ein Potential von über 50 Millionen Passagieren. Die sächsischen Flughäfen müssen sich das Ziel eines Marktanteils von mindestens zehn, gerne aber auch ehrgeiziger von 15 Prozent setzen.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




