Rückgang bei Azubis von 7 %: Ausdünnung der dualen Ausbildung ist ein schwerwiegender Fehler!

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres vermeldet das Handwerk in Sachsen einen deutlichen Rückgang der Lehrverträge. Laut der „Freien Presse“ beträgt er im Kammerbezirk Chemnitz 6,8 Prozent.

Im Juli hatte CDU-Kultusminister Conrad Clemens die Streichung etlicher Bildungsgänge an Berufsschulen angekündigt. Es entstehen dadurch Anfahrtswege von bis zu zwei Stunden bis zur Berufsschule mit dem ÖPNV.

Dazu erklärt Frank Peschel, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion und Mitglied im Bildungsausschuss:

„Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie werden langfristig nur dann überleben können, wenn wir die duale Ausbildung stärken und somit dafür sorgen, dass diese Unternehmen die dringend benötigten Fachkräfte von morgen finden.

Bereits im Januar hat das Handwerk vor der Schließung von Berufsschulen gewarnt. Trotzdem sieht die Regierung in ihrem aktuellen Arbeitsentwurf eine Ausdünnung der Berufsschulen vor. Diesen Entwurf halten wir für inakzeptabel.

Ob im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz besonders viele Geisteswissenschaftler benötigt werden, ist höchst unsicher. Was aber sicher ist: Wir werden viele Elektroniker brauchen.

Um ein Beispiel zu nennen: Für die Fachrichtung Elektroniker für Betriebstechnik in Bautzen haben sich in den letzten Jahren immer mehr junge Leute interessiert. Warum dieses Angebot aufgehoben werden soll, kann ich nicht nachvollziehen.“

Quelle: afd-fraktion-sachsen.de

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