Nur dank einer ausländischen Sicherheitsbehörde konnte der nächste millionenschwere Kunstdiebstahl aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) in letzter Minute verhindert werden, berichten mehrere Medien übereinstimmend, während die sächsische Regierung nur beiläufig über den Vorfall informiert.
Dazu erklärt der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban:
„Nach dem Cyberangriff auf die IT-Infrastruktur der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Mitte Januar hat es fast einen Monat gedauert, bis eine Sonderkommission eingerichtet wurde. Anscheinend geschah das nicht aus Eigeninitiative. Vielmehr lieferten ausländische Dienste den Hinweis, dass Kriminelle einen Diebstahl von Kunstschätzen planten, die viele Millionen Euro wert sind.
Dieser Vorfall zeigt: Die Regierung Kretschmer hat nichts aus dem für ganz Sachsen peinlichen Juwelendiebstahl eines arabischen Clans gelernt, der sich im November 2019 im Grünen Gewölbe ereignete.
Absolut unzureichend ist auch die Informationspolitik der Regierung: Warum waren unsere eigenen Sicherheitsbehörden nicht in der Lage, das zu leisten, was ausländische Dienste schafften? Welche Schäden wurden durch den Cyberangriff verursacht und wie lange wird es noch dauern, bis die Kunstsammlungen wieder voll arbeitsfähig sind?
Statt den Inlandsgeheimdienst dafür zu missbrauchen, die Opposition zu beschnüffeln, sollte er zur Verhinderung von schwerwiegenden Straftaten eingesetzt werden.
Zudem erwarten wir eine vollständige Aufklärung über die Versäumnisse beim Schutz unserer Kunstschätze. Nichts darf unter den Tisch gekehrt werden!“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




