Industriesterben stoppen: Sachsen muss Autoland bleiben!

In Zwickau sind Beschäftigte von Volkswagen zusammen mit ihren Familien am Wochenende auf die Straße gegangen. Durch den Stellenabbau bei VW sind zuletzt 1.200 Arbeitsplätze weggefallen. Aufgrund weiterer Sparpläne fürchten die Beschäftigten, dass der sächsische Standort in den 2030er-Jahren geschlossen werden könnte.

Derweil gab das Statistische Bundesamt bekannt, dass die deutsche Industrie im Januar elf Prozent weniger Aufträge hatte als noch im Dezember. Die rasant steigenden Öl- und Gaspreise dürften die Lage nun weiter verschärfen.

Zur Situation der Auto-Industrie in Sachsen erklärt Mike Moncsek, Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion für die Automobilwirtschaft:

„Sachsen ist seit vielen Jahrzehnten ein klassisches Autoland. 95.000 in der Regel gut bezahlte Arbeitsplätze hängen direkt vom Erfolg der Autoindustrie ab.

Um diese Arbeitsplätze in Sachsen zu erhalten und neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen, unternimmt die CDU-geführte Regierung von Ministerpräsident Michael Kretschmer viel zu wenig. Ein paar Sonderschulden mit der Gießkanne über Südwestsachsen zu verteilen, wird kaum eine Trendwende in der Industrie bewirken.

Unsere Unternehmen – gerade in der Autoindustrie – brauchen vielmehr Technologieoffenheit, günstige Energie, eine Verringerung der Steuerlast und einen massiven Abbau von Bürokratie! Die CDU hat also viele unerledigte Hausaufgaben vor sich!“

Quelle: afd-fraktion-sachsen.de

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