Die deutsche Chemie-Industrie rutscht immer tiefer in die Krise. Der Branchenverband VCI schlägt jetzt Alarm: Im ersten Halbjahr 2026 lag die Produktion in Deutschland drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Investitionen in Sachanlagen sind eingebrochen und liegen um 15 Prozent unter dem Niveau von 2023.
Frank Peschel, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, weist auf die Gründe für den Niedergang hin:
„CDU-Träume von grünem Wasserstoff werden unsere Industrie nicht retten. Sie werden die Abwanderung der Chemie-Unternehmen ins Ausland nicht stoppen. Der entscheidende Hebel ist günstige Energie. Wir fordern deshalb die sächsische Regierung um CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer auf, endlich auf die Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zu hören. Wenn die Chemie-Unternehmen sagen, wir brauchen günstigen Strom und günstiges Gas, dann ist es die Pflicht der Politik, die Weichen entsprechend zu stellen.
Das heißt: Weg mit der CO2-Bepreisung und anderen staatlichen Kostentreibern! Energie-Importe müssen aus allen Staaten, auch aus Russland, möglich sein! Außerdem gilt: Um den steigenden Energie-Bedarf im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz decken zu können, ist ein Wiedereinstieg in die Kernkraft dringend erforderlich. Unsere tschechischen Nachbarn machen uns vor, wie das geht.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




