GĂĽnstiges Gas aus Russland beschaffen!

📬 Post aus Sachsen! Die Sonntagskolumne von Jörg Urban 📬

Liebe Freunde, liebe Leser,

die Erdgas-Lagerstätte zwischen dem Iran und Katar im Persischen Golf liefert „mit Abstand“ mehr Energie „als alle Solarzellen und Windräder der Welt zusammen“.

So schreibt es der englische Journalist Ed Conway, der mit seinen Ausführungen über die „Material World“ 2024 den Wirtschafts-Buchpreis gewann.

Auch wenn es grüne Ideologen nicht wahrhaben wollen, so sind fossile Rohstoffe immer noch die Grundlage unseres Wohlstands – ja sogar unseres gesamten Lebens. Es geht dabei nicht nur ums Autofahren oder Heizen. Ohne entsprechende Rohstoffe ist zum Beispiel auch keine moderne Medizin denkbar und die Ernährungssicherheit würde ohne diese Rohstoffe von heute auf morgen komplett zusammenbrechen.

Auch Windräder und Solaranlagen funktionieren übrigens nicht nur mit Wind und Sonne. Sie müssen auch erst einmal aus entsprechenden Materialien gebaut werden. Was vielleicht ebenfalls unbekannt ist: Jedes Windrad verbraucht pro Jahr in etwa 1.000 Liter Öl.

Ein weiterer Irrglaube ist nun, dass Öl und Gas einfach so aus dem Boden kommen. Als im ersten Golfkrieg in den 1980er-Jahren die iranische Ölstadt Abadan zerstört wurde, dauerte der Wiederaufbau Jahrzehnte.

Aus diesem Grund ist der begonnene Irankrieg in der Tat ein schwerer Fehler mit gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft in den nächsten Jahren. Diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden, muss für alle Nationen der Welt oberste Priorität haben.

Die Reparatur der beschädigten Flüssiggasanlagen in Katar dürfte ersten Einschätzungen zufolge drei bis fünf Jahre dauern. Das zeigt: Dieser Krieg tötet nicht nur viel zu viele unschuldige Menschen. Er betrifft uns alle.

Ausgelöst durch die „dümmste Energiepolitik der Welt“ (Wall Street Journal) leidet Deutschland in besonders hohem Maße unter den Folgen des Iran-Krieges.

Hätte die Regierung von CDU-Kanzler Friedrich Merz die Gasspeicher rechtzeitig aufgefüllt, müsste die Bundesrepublik nun nicht das Gas zu Mondpreisen einkaufen.

Hätte die deutsche Regierung die über Jahrzehnte gut funktionierende Energiepartnerschaft mit Russland nicht aufgekündigt, könnten wir jetzt günstiges Gas aus Russland beziehen und wären nicht auf teure LNG-Lieferungen aus den USA und Katar angewiesen.

Hätten Politiker wie Markus Söder und Michael Kretschmer weder den Ausstieg aus der Kernkraft noch aus der heimischen Kohle beschlossen, hätte Deutschland zudem jetzt genug Alternativen zum Gas.

Nicht nur der Gaspreis hat sich seit Kriegsbeginn verdoppelt. Auch der sogenannte „Strompreis mit Lieferung in einem Jahr“ steht aktuell bei 100 Euro je Megawattstunde, während er vorher zwischen 30 und 50 Euro pendelte.

Bei einer derartigen Gasabhängigkeit hätte die deutsche Regierung wenigstens so klug wie Japan sein können. Japan hat mit Katar langfristige Verträge abgeschlossen, die günstige Konditionen auch in Krisenzeiten zusichern.

Die deutsche Regierung hat das hingegen versäumt, weil unsere Traumtänzer aus Berlin bekanntlich annehmen, dass bis 2045 die „Klimaneutralität“ erreicht ist und wir dann sowieso kein Gas mehr benötigen, weil es ja genug Wind und Sonne gibt.

FĂĽr diese Idiotie mĂĽssen unsere BĂĽrger und Unternehmen aktuell jeden Tag einen sehr hohen Preis bezahlen und es ist zu befĂĽrchten, dass auch noch die letzten Industriebetriebe in unserem Land die Flucht ergreifen.

Die rechte Regierung in Italien von Giorgia Meloni hat in dieser Woche mit einem Dekret die Energiesteuern um 25 Cent je Liter Benzin und Diesel gesenkt. Österreich gewährt seinen Bürgern zumindest einen Nachlass von 5 Cent.

Im Gegensatz dazu kassiert die deutsche Regierung kräftig ab und profitiert über Steuern und Abgaben am meisten von den hohen Preisen.

Friedrich Merz und seine Regierung aus CDU und SPD sagen sich also: Solange die BĂĽrger noch nicht scharenweise auf die StraĂźe gehen, lassen wir sie zahlen!

Ich bitte Sie deshalb, diesen unverschämten Parteien unmissverständlich die Rote Karte zu zeigen! Und das nicht nur bei der Bundestagswahl – sondern auch bei jeder anstehenden Wahl in den Bundesländern!

Wir brauchen Politiker, die ohne Wenn und Aber deutsche Interessen vertreten. Politiker, die alles dafür unternehmen, um den Frieden und die Energiesicherheit wiederherzustellen, damit wirtschaftliche Prosperität und Wohlstand in Deutschland auch in Zukunft möglich sind.

Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

Quelle: afd-fraktion-sachsen.de

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