Die sächsischen Flughäfen in Leipzig und Dresden haben beide allein in den ersten Monaten des Jahres 2026 schon 15 Prozent ihrer Passagiere verloren. Ein Ende der Abwärtsspirale sei nicht abzusehen, schreibt die „Sächsische Zeitung“.
Dazu erklärt der AfD-Abgeordnete Timo Schreyer:
„Während die Lage in Sachsen dramatisch ist, steigt die Zahl der Fluggäste bundesweit und im Ausland an. 2025 gab es in Deutschland ein Plus von rund vier Prozent gegenüber 2024. Noch dynamischer entwickeln sich die Passagierzahlen im Ausland. Prag kommt zum Beispiel auf einen beachtlichen Zuwachs von 8,5 Prozent und mittlerweile 18 Millionen Passagiere.
Die Regierung Kretschmer schaut tatenlos bei dieser Abwärtsspirale unserer Flughäfen zu. Dabei ist offensichtlich, was geschehen muss: Durch Senkung bzw. Streichung von Steuern, Abgaben und Klimavorschriften müssen wir das Preisniveau von Prag erreichen und im besten Fall unterbieten.
Die Flughafenentgelte in Sachsen zählen zu den höchsten in Deutschland, während das Angebot an Flugzielen ausgedünnt wird. Die AfD schlägt genau das Gegenteil vor: Runter mit den Gebühren, dafür mehr Flugziele!
Wie das Vorbild Prag zeigt, können Flughäfen Gewinn erwirtschaften und dürfen nicht auf Steuergelder vom Staat angewiesen sein.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




