Jugendliche, die in Sachsen einen Ausbildungsplatz suchen, haben nach Angaben der Arbeitsagentur weiter gute Chancen. Etwa 9.600 Lehrstellen sind noch frei, wie der Chef der Regionaldirektion Sachsen, Klaus-Peter Hansen, heute in Chemnitz mitteilte.
Frank Peschel, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:
„Leider passen Bewerber und Ausbildungsplätze nicht immer zusammen. Dadurch bleiben Lehrstellen unbesetzt. Deshalb wollen wir Wirtschaft als Pflichtfach an den sächsischen Schulen einführen. Ein eigenständiges Fach Wirtschaft vermittelt, was Schule heute oft nur am Rand und unzureichend leistet: Wie entstehen Preise und Löhne? Was sind Angebot und Nachfrage? Was bedeutet Produktivität? Welche Rolle spielen Steuern, Abgaben und Sozialversicherungen? Wie baut man ein Unternehmen auf?
Unsere sächsischen Ausbildungsbetriebe wünschen sich, dass dieses Grundwissen bereits in der Schule behandelt wird. Denn dann fällt der Einstieg ins Berufsleben leichter und bei einer praxisnahen Vermittlung der Wirtschaft werden viele Schüler bereits frühzeitig Ideen entwickeln, was sie später einmal machen wollen.“
Thomas Thumm, regionalpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, ergänzt:
„Wir fordern einen staatlichen Führerscheinzuschuss in Höhe von 1.000 Euro für alle Azubis in Sachsen. Viele Auszubildende aus ländlichen Regionen sind schon allein deshalb auf das Auto angewiesen, weil der Weg zur Berufsschule sonst mit Bus und Bahn eine stundenlange Tortur wäre. Da der Führerschein aber inzwischen durchschnittlich fast 4.000 Euro kostet, muss der Staat der Jugend unter die Arme greifen. Unser Führerschein-Zuschuss zielt auch darauf ab, eine Gleichbehandlung von Studenten und Azubis zu erreichen. Bisher wird deutlich mehr für Studenten getan.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




