Das holzverarbeitende Unternehmen Mercer Torgau hat angekündigt, bis zu 350 Stellen streichen zu wollen. Damit würde sich die Belegschaft des größten Arbeitgebers der Region fast halbieren.
Der AfD-Landtagsabgeordnete Tobias Heller, in dessen Wahlkreis Torgau liegt und der dort direkt gewählt wurde, kommentiert die Entlassungspläne des Unternehmens:
„Das ist ein harter Schlag für die Mitarbeiter, ihre Familien und die gesamte Region. Wenn Mercer als Torgaus größter Arbeitgeber seine Belegschaft fast halbiert, dann hat das große negative Folgen für die gesamte Gegend. Als Landtagsabgeordneter erwarte ich von der Mercer-Geschäftsführung, dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird und ihre Mitarbeiter beim Übergang in neue Jobs maximal unterstützt. Die sächsische Regionaldirektion der Agentur für Arbeit fordere ich auf, die 350 Mitarbeiter von Mercer möglichst schnell wieder in Arbeit zu bringen.
Das holzverarbeitende Unternehmen Mercer Torgau ist nicht das erste Unternehmen in Sachsen, das vor den hohen Rohstoff- und Energiekosten in die Knie geht. Tatsächlich gehen täglich sächsische Unternehmen pleite, weil sie die hohen Energie-, Material- und Personalkosten nicht mehr tragen können. Das ist eine direkte Folge der wirtschaftsfeindlichen Politik der CDU-Bundesregierung unter Friedrich Merz und der sächsischen CDU-Landesregierung unter Michael Kretschmer.
Die Energiewende der CDU, die hauptsächlich auf Strom aus Windrädern und Solaranlagen setzt, hat die Energie in Deutschland extrem teuer und unzuverlässig gemacht. Hinzu kommt die CO2-Besteuerung. Deshalb versuchen die Unternehmen beim Personal zu sparen oder fliehen ins Ausland. Natürlich spielt auch die überbordende Bürokratie, mit der die Unternehmen in Deutschland belastet werden, eine wesentliche Rolle. Beides – teure Energie und immer mehr Bürokratie – hat in Sachsen die CDU-Regierung unter Michael Kretschmer zu verantworten. In den vergangenen Monaten waren der VW-Konzern und große Chemie-Unternehmen, die ihre Standorte in Sachsen schließen wollen, Thema in den Medien. Viele Unternehmen werden noch folgen, wenn es nicht endlich zu einem Politikwechsel kommt.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




