In Flöha formiert sich aktuell Widerstand gegen Pläne, Windräder in den Struthwald zu bauen, berichtet die „Freie Presse“.
Passend dazu hat die AfD-Fraktion einen neuen Gesetzentwurf (8/7242) erarbeitet. Durch eine Änderung der Bauordnung soll die Errichtung von Windrädern in Wäldern mit mittlerem bis hohem Waldbrandrisiko prinzipiell untersagt werden. Die Betreiber aller genehmigten Windräder müssen zudem verpflichtet werden, automatische Löschanlagen zu installieren, um den Ausbruch von Waldbränden zu verhindern.
Dazu erklärt der regionalpolitische Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion, Thomas Thumm:
„Fängt ein Windrad an zu brennen, ist die Feuerwehr machtlos. Das gilt selbst für Windräder, die nur knapp über 100 Meter hoch sind. Neue Windräder ragen jedoch bis zu 260 Meter in die Höhe. Solche Gefahrenherde in Wälder bauen zu wollen, ist unverantwortlich.
Die AfD spricht sich deshalb deutlich dagegen aus, in sächsischen Wäldern Windräder zu errichten. Die CDU hatte diese Position im Koalitionsvertrag von 2019 verankert, aber später aufgegeben. Das ist ein eklatanter Wortbruch gegenüber allen sächsischen Bürgern. Ein generelles Verbot von Windrädern im Wald, wie von der AfD vorgeschlagen, hat die CDU in der letzten Legislaturperiode abgelehnt.
Jedes Windrad im Wald benötigt übrigens eine Fläche von 3,5 Fußballfeldern – unter anderem, weil für den Aufbau neue Zufahrtswege mitten durch den Wald erforderlich sind. Diese Umweltzerstörung müssen wir stoppen!“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de



