Die AfD-Fraktionen aus Sachsen und Niedersachsen haben bei einem Arbeitstreffen in Dresden am 16. Juni 2026 eine Kooperation im Bereich der nachhaltigen Wiederaufbereitung nuklearer Reststoffe vereinbart. In beiden Landtagen soll es dazu entsprechende Initiativen geben.
Dazu erklärt Jan Zwerg, energiepolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Fraktion:
„Statt hochradioaktive Reststoffe bis zu eine Million Jahre unterirdisch in einem Endlager unterzubringen, sollten wir auf den technischen Fortschritt setzen. Das heißt: Bereits heute ist das anteilige Recycling von nuklearen Reststoffen möglich. Auf die Weiterentwicklung der dafür nötigen Technologien müssen wir uns nun konzentrieren.
Niedersachsen hat mehrere Zwischenlager für nukleare Reststoffe. Eine Einbindung sächsischer Wissenschaftler bei der Partitionierung und Transmutation der Reststoffe ist unser langfristiges Ziel.“
Ansgar Schledde, energiepolitischer Sprecher der niedersächsischen AfD-Fraktion, ergänzt:
„Der Ausstieg aus der Kernkraft war eine historische Fehlentscheidung der Bundesregierung. Die AfD hat das Ziel, wieder in die Kernkraft einzusteigen, Kernkraftwerke zu reaktivieren und neue zu bauen.
Bis es soweit ist, muss Deutschland zumindest die Forschung hinsichtlich der nachhaltigen Wiederaufbereitung von abgebrannten Brennelementen vorantreiben. Sachsen hat eine lange Tradition in der Kernforschung. Es ist deshalb für Niedersachsen mit mehreren Zwischenlagern naheliegend, diese Kompetenz zu nutzen und eng mit den sächsischen Forschern zusammenzuarbeiten.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de




